Warte mal, Instagram? Der Laden, der quasi nur noch aus Influencern besteht? „Folge meinem Blog auf Instagram“? Was habe ich damit zu zun? Ja, eben das ist die spannende Frage: Was habe ich als Texte fabrizierender Mensch mit einem Foto-Gutfind-Algorithmus und seinen Machenschaften zu tun? Ey, ich habe sogar Bilder erstellt, die aussagen, dass dort nichts mehr stattfindet. Aber die Welt dieser Plattform ist so oberflächlich, dass quasi das auch bloß nicht wahrgenommen und stattdessen geliket wird. Sind die alle irre geworden?
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Skype ist nun bald Geschichte
Skype gibt’s noch? Das war so ungefähr mein erster Gedanke, als es nun hieß, dass der Dienst eingestellt werden würde. Im Mai ist es soweit. Offiziell liegt das Ganze wohl daran, weil die Anzahl der Nutzenden in den letzten Jahren gewaltig abgenommen hatte und sich der parallele Betrieb von Skype und Teams für Microsoft wahrscheinlich nicht mehr rentiert. Es gibt zwar auch andere Theorien, aber ich denke, das wäre dann zu weit hergeholt.
TikTok: Aus und vorbei
Mir war TikTok immer schon ein Dorn im Auge. Ich hatte nie einen Account dort. Aber wann immer ich dort geguckt habe, wollte ich schreien. Ich kenne viele Leute, die nach einem Besuch dieser Plattform ihre Augen gepflegt mit Sandpapier bearbeiten wollten. Ich konnte diesen ganzen Quatsch nie nachvollziehen. Aber nun kommt alles noch viel besser: Der Laden ist zumindest in den USA nicht mehr erreichbar. Nun hoffe ich, dass es hierzulande weitergeht. Macht es einfach dicht. Worauf wartet ihr noch?
Pixelfed: Instagram im Fediverse
Nachdem ich mich immer mehr im Fediverse breit mache, muss ich mich doch auch mal mit der quasi Instagram-Alternative Pixelfed beschäftigen. Ich finde es ganz spannend. Ich meine, es ist großartig, dass es das Alles gibt. Man muss es ja nicht nutzen, aber man kann. Und das schöne ist: Es funktioniert und guckt dir nicht in die Unterwäsche, um Werbepartnern zu erzählen, ob du mal wieder eine Intimrasur machen solltest. Jaja, klingt plakativ. Aber Instagram funktioniert ja so ungefähr.
Ein Zuckerberg der Probleme
Es gibt einen ganzen Zuckerberg an Problemen, wenn wir an den US-Konzern Meta denken, die Heimstatt von Facebook, Instagram, WhatsApp und Co. Um es einmal ganz klar zu sagen: Niemand, wirklich niemand innerhalb der Europäischen Union – eigentlich auf der ganzen Welt – kann noch gefahrlos einen der Meta-Dienste nutzen, also WhatsApp, Facebook, Instagram und Threads. Gehören noch welche dazu? Egal, ihr versteht das Prinzip. Tja, und was jetzt?
Spotify, geht’s noch?
Ich freue mich, dass ich meinen Blog hier wahrscheinlich unsicher gemacht habe, nur damit ich mich Spotify gegenüber authentifizieren kann. Wirklich, ihr könnt mir das ruhig glauben, dass ich es gut finde, dass hier in der Seitenleiste so ein Rahmen von Spotify klebt. Anders haben die es nicht geschnallt, dass die Domain www.henning-uhle.eu zu mir, Henning Uhle, gehört. Was habe ich gelacht. Aber glaubt bloß nicht, dass mir der Laden in irgendeiner Weise nützt. Im Gegenteil, er macht nur Arbeit.
Digitale EP „In The Weeds“ beim BandLab
Ich habe jetzt mal eine digitale EP zusammengestellt, die vier Stücke von mir enthält, die es – glaube ich – sonst nirgendwo zu hören gibt. Ich habe in dieser kleinen Sammlung drei – naja – Melodic Techno Stücke und ein – naja – Ambient-Stück zusammengepackt. Insgesamt handelt es sich um knapp 27 Minuten. Und wer will, kann diese kleine Sammlung kaufen. Soweit ich das überblicken konnte, funktioniert das sogar. Ich habe keine Ahnung, ob das so ist. Aber man kann es ja mal versuchen, oder?
Online Musik vertreiben: Alternativen zu SoundCloud
Aus der Überschrift wird schon mal deutlich, dass ich SoundCloud nicht mehr für die beste Idee halte, um online Musik vertreiben zu können. Und nein, das hat nichts mit dem zuletzt erlebten zu tun, wovon ich neulich mal erzählt hatte. Wobei: Das Vertrauen ist halt weg. Und ich glaube nicht, dass das wieder kommt. Blöd, dass ich da jetzt bei SoundCloud für ein Jahr nochmal meinen Beitrag bezahlt hatte, bevor dieser ganze Schmus begann. Aber so kann ich mich in Ruhe umschauen.
Musikstreaming ist sowas von kaputt für Musiker
Leute, ich muss euch mal was über das Musikstreaming erzählen. Denn ich halte diese ganze Nummer für Musiker für einen prächtigen Sargnagel. Und ich glaube, dass ich mir mit meiner Musik etwas anderes überlegen muss. Es ist zwar nur ein Hobby, was ich mit großer Freude ausübe. Aber deshalb muss ich mich nicht veralbern lassen. Und ich glaube, das sehen andere Musiker ähnlich. Ich will meine Musik zwar veröffentlichen. Aber wenn irgendwer schon damit Geld verdient, will ich auch meinen Anteil haben, ist ja schließlich meine Musik.
Temu: Online-Irrsinn aus China
Ich habe schon längere Zeit immer mal wieder etwas von Temu mitbekommen. Jetzt ist es aber an der Zeit, dass wir uns mal darüber unterhalten. Denn ganz ehrlich, da stimmt was nicht. Ja, wir müssen uns nicht darüber unterhalten, dass alles etwas zurückhaltend für gut befunden werden sollte, was aus dem Reich der Mitte kommt. Aber der orange Laden wird nun mal immer mehr zum großen Star am Online-Handel-Himmel. Und deshalb müssen wir uns einfach über die Risiken klar werden. Geht auch ganz schnell.