Im Oktober diesen Jahres wird der Exchange Server von Microsoft beerdigt. Es gibt zwar die Subscription Edition, aber die wird kein Erfolg. Zeit, dass man sich nach Alternativen umschaut. Denn niemand will speziell beim Thema Email auf veraltete Technologie setzen. Und da geht es schon los: Was haben wir denn an echten Alternativen? Ach, Exchange Online oder Google Suite? Na, herzlichen Dank. Und nebenbei: Was ist mit Organisationen, die gar nicht in die Cloud gehen können?
Korrespondenz wieder in die eigene Hoheit
Ich baue meine Korrespondenz um. Und das hat seinen Grund. Mir gehen die US-Konzerne auf den Geist, und das akzeptiere ich nicht mehr. Ich will nicht mehr gegängelt werden, nur um dann festzustellen, dass diese Giganten doch wieder alles so machen, wie sie wollen, aber nicht wie es die Kunden wollen. Und weil ich die Möglichkeiten nun einmal habe, ziehe ich so nach und nach meinen gesamten Email-Verkehr um. So viel macht man ja heutzutage eh nicht mehr. Aber das, was noch ist, hole ich heim.
Exchange Server Ende: T-12 Monate – Das Ende ist nah!
Das Exchange Server Ende naht nun. Für viele wird eine Welt zu Ende gehen, für andere ist es eine Erleichterung. Die Diva kommt zur Ruhe. Wann immer ich mit meinen Kunden über dieses Serverprodukt von Microsoft rede, kommen wir überein, dass sich der Exchange Server immer extrem zickig hat. Ja, man tut förmlich so, als wäre ein Stück Serversoftware etwas ähnliches wie ein Mensch. Ich finde das immer witzig. Und nun – exakt 1 Jahr, bevor der bisherige Exchange Server eingestampft wird – frage ich mich, worüber man künftig frotzeln wird.
Exchange Server SE: Das Ende einer Diva
Exchange Server SE: So soll nun die neue Version der weltgrößten IT-Diva heißen. Tolle Idee. Vor allem nachdem man alles andere beerdigt hatte. Erst sollte es ein Exchange Server 2022 werden, der dann ohne weitere Information eingestampft wurde. Dann sollte es ein Exchange Server vNext werden. Nun kommt auch der nicht. Stattdessen hat man sich nun ein Subscription-Modell ausgeschwitzt, um endlich dieses Mail-Monstrum loszuwerden. Deshalb heißt der Artikel: „Das Ende einer Diva“.
Verwundbare Exchange Server sind verwundbar
Wir haben es mal wieder mit dem Thema „Verwundbare Exchange Server“ zu tun. Mit schöner Regelmäßigkeit warnen Sicherheitsexperten die Admins. Jetzt auch wieder. Tausende und abertausende Exchange Server haben eine oder mehrere kritische Schwachstellen. Deshalb sind es ja verwundbare Exchange Server. Ich will mal denjenigen, die es interessiert, ein paar Worte dazu erzählen. Es kann ja sein, dass das für euch wichtig ist. Also dann mal los.
Exchange Web Services in der Cloud am Ende
Der September neigt sich dem Ende entgegen. Und ab 1. Oktober 2026 gibt es bei Microsoft 365 keine Exchange Web Services mehr. Schrittweise werden sie abgeschaltet. Wie dann Services, die mit Exchange Online kommunizieren, das in Zukunft tun sollen? Über Microsoft Graph. Ursprünglich hatte Microsoft bereits 2018 angekündigt, irgendwann die Schnittstelle abzukündigen. Jetzt haben sie es nur nochmal verdeutlicht. Microsoft wird ab 01.10.2026 jeglichen Verkehr von Drittanbieter-Diensten zu dieser Schnittstelle blockieren.
Outlook und Links: Eine unmögliche Kombination
Eigentlich halte ich Outlook für ein gar nicht so schlechtes Programm. Was damit aber in letzter Zeit so abgeht, kann man einfach nicht mehr so stehen lassen. Ich habe ja von einigen Anpassungen erzählt, mit denen man sich die Arbeit vereinfachen kann. Aber ich habe auch Probleme benannt. Ich bin ja nicht so der Abnick-Onkel, der immer alles nur gut findet. Aber jetzt ist etwas mit Outlook passiert, das wir einfach mal diskutieren müssen. Es geht um Links. Also: Packe die Adresse zu einer Webseite in deine Mail und hab Spaß.
Exchange Online Admin Center: Classic ist nicht mehr
Wer von Exchange Server nach Exchange Online migriert, hatte lange eine vergleichbare Umgebung. Aber das klassische Exchange Online Admin Center verschwindet. Wie ihr wisst, habe ich seit vielen Jahren mit Exchange Servern und dann eben auch mit Exchange Online zu tun. Und ich kann hier eigentlich nur sagen: Es wird verdammt nochmal Zeit. Warum soll denn Microsoft auch ein tot gerittenes Pferd weiter am Leben erhalten? Schauen wir uns das mal eben kurz an. Oben seht ihr das alte EAC. Nutzt das denn überhaupt noch jemand?
Exchange 2019 2023H1 – Neues Update erhältlich
Mit dem Update auf Exchange 2019 2023H1 hat es Microsoft nun endlich auch geschafft, das erste echte Cumulative Update seit über einem Jahr zu veröffentlichen. Das so genannte CU13 kam 12,5 Monate nach dem CU12. Und für den parallel immernoch häufig eingesetzten Exchange 2016 gibt es nichts. Nada. Niente. Man fragt sich da schon ein klein wenig, wie es denn dazu kommen konnte. Vor allem, wenn wir uns überlegen, dass schon lang ein neuer Exchange Server kommen sollte und dann erst 2025 als VNext kommt.
Exchange Server 2019 und die Transaction Logs
Wird ein Exchange Server 2019 mit einem Backup gesichert, denkt man, dass die Transaktionsprotokolle abgeschnitten werden. Doch man erhält keinen freien Platz. Ich bin ehrlich, mir war das Thema auch nicht so sehr bewusst. Aber der Umstand kann sehr wohl zu einer Art „Back Pressure“ führen, was ein gängiges Problem auf Exchange Servern ist. Warum werden die Protokolle denn nicht gelöscht? Und ist das nun eine neue Nummer, die sich da Microsoft einfallen lässt? Schauen wir uns das einfach hier mal an. Allerdings bin ich auch nicht der Erste, der davon erzählt.