Eigentlich wollte ich ein paar Takte zum Thema Achtsamkeit aufschreiben. Aber ich finde, bei dem, was ich erzählen will, passt Zufriedenheit um einiges besser. Als Blogger im früheren Sinn bist du eigentlich immer dabei, irgendwas persönliches zu erzählen. Und selbst wenn das eine Beobachtung ist oder sowas. Oder dir schießt ein Gedanke durch den Kopf. Dann musst du den irgendwie aufschreiben. Und du pfeifst darauf, ob das zu deiner „Nische“ passt. Das mache ich immer schon so, und deshalb gibt es jetzt dieses Thema.
Selbstmanagement
Social Media Versuchung: Nur einmal beißen!
Das mit der Social Media Versuchung ist kritisch. Ich wäre fast auf die Idee gekommen, meine Abstinenz von den Netzwerken aufzugeben und konnte mich grad noch bremsen. Die Verheißungen sind aber auch kolossal. Und wenn wir alle, die den Plattformen und Netzwerken den Rücken gekehrt haben, ehrlich sind, dann reißt diese Abstinenz ja tatsächlich ein großes Loch. Daran hatte ich dann aber gemerkt, wie abhängig man sich davon macht. Ich kann aber sagen: Gerade noch mal gut gegangen, ich bin nicht schwach geworden.
Blogger-Ranking: Warum machen wir uns verrückt?
Ich bin eine kleine Nummer im Blogger-Ranking. Ich kann euch sagen, dass es mich vor Jahren noch dazu getrieben hätte, noch irgendwas einfach mal so rauszuhauen. Ob das gehaltvoll war oder nicht, spielte dabei eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Denn das fand zu einer Zeit statt, als man einfach nur „Traffic“ generierte und diesen mit möglichst viel „Content“ zu erreichen suchte. Das war wie eine Droge. Ich bin froh, dass ich damit nichts mehr zu tun habe. Aber ich will euch trotzdem was dazu erzählen.
Zerstreuung: An Kleinigkeiten erfreuen
Habt ihr schon mal Enten beobachtet? Jaja, drückt mir alte Brötchen in die Hand und lasst mich am Teich zurück. Nein, ernsthaft, das ist mal echte Zerstreuung. Das Foto oben entstand im Spreewald. Ja, bitte, setzt mir einen Strohhut auf und steckt mich in eine gebügelte Buntfaltenhose. Mist, wie komme ich jetzt aus der Nummer … Weiterlesen
Rehab: Ein Jahr nach der Reißleine
Vor einem Jahr ging es mir wirklich richtig schlecht. Ich zog die Reißleine, weil ich sonst vor die Hunde gegangen wäre. Man nennt es Rehab im weitesten Sinn. Wenn ich so DeepL gucke, wie man das wohl übersetzt, dann heißt das Ganze wohl Reha, Rehabilitation oder Reha-Klinik. Well, wow… Na gut, es hat dann doch noch eine Weile gedauert, bis ich die gesundheitlichen Auswirkungen meines Raubbaus mitbekommen hatte. Aber oben das Artikelbild zeigt euch: Links bin ich Anfang 2022, rechts dann Ende 2022. Und darüber müssen wir reden.
Eurodance-Versuch: „Lovers On The Loose“ in neu
Als jemand, der seine große Sturm-und-Drang-Zeit in den Neunzigern hatte, komme ich ja nun wirklich nicht um Eurodance herum. Der hat sich ja weiterentwickelt. Und so habe ich mich eben auch musikalisch weiterentwickelt. War es in den Neunzigern eher nur gewollt, ist da jetzt schon etwas mehr Verstand dabei. Das habe ich jetzt mit einer neuen Version meines Stücks „Lovers On The Loose“ versucht einzusetzen. Ob es mir gelungen ist? Keine Ahnung, sagt es mir.
Veränderung ist alles
A change is gonna come – Wie oft droht man denn in seinem Leben mit Veränderung? Ich nehme mich davon nicht aus. Jeder macht das ein großes oder kleines Stück. Aber ich meine halt nur: Ich überdenke gerade so einiges. Und das ist auch gut so. Ich möchte dabei nix hören von wegen „Na, wird ja auch Zeit“ oder „Ist der Groschen auch endlich gefallen“. Ich abenteure gerade so ein wenig vor mich hin. Und das ist echt spannend. Deshalb auch das schräge Bild oben von Gerd Altmann.
Die gute alte Zeit – Alles wie früher
Wenn ein Jahr zu Ende geht, denkt man gern voller Sentimentalität an die gute alte Zeit. Die Frage ist dann halt immer, ob die Zeit wirklich so gut wie alt war. Ja, ich gewinne heute den Satz-Drechsler-Award, ich weiß schon. Aber ich habe mich tatsächlich gefragt, ob diese Zeiten, die wir in unserer Sentimentalität aus dem Oberstübchen nach unten ins Bewusstsein tragen, wirklich das waren, wofür wir sie halten: Besser. Was immer das heißen mag. Deshalb fiel mir das überhaupt ein.
Serenity, oder: Keine Zeit ist auch keine Lösung
Alter, chill mal! Kennt ihr das auch wie ich? Hat das auch mal jemand zu euch gesagt? Wenn ja, ist es Zeit für Serenity, das erhabene Gefühl von Gelassenheit. Ich finde, das Wort. das der englischsprechende Mensch auf dem zweiten „e“ betont, klingt schon so, als säße es auf einem hohen Berg und guckt in Richtung Sonnenuntergang. Es geht einfach um Ruhe, Gelassenheit, Abgeklärtheit. All sowas, was in der heutigen Zeit extrem zu kurz kommt. Und davon möchte ich mal erzählen.
Mastodon: Und noch’n soziales Netzwerk?
Da wollte sich der Uhle eigentlich von den sozialen Netzwerken fernhalten, und plötzlich macht der auf Mastodon rum. OK, Leute, das erfordert eine Erklärung. Das Fediverse, wie man es oft bezeichnet, ist ja derzeit in aller Munde. Und da mische ich halt einfach mal mit. Ich muss sagen, dass das wirklich etwas für mich zu sein scheint. Nicht als „noch’n soziales Netzwerk“, sondern als DAS soziale Netzwerk. Aber bis dahin ist es ein weiter, weiter Weg. Ich werde euch auch erzählen, wieso ich das so sehe.