Der Nachrichtenfluss mäandert unaufhaltsam durch das Internet. Verschiedene Strömungen lassen ihn folgen. Aber er darf niemals versiegen. Wir dürfen es niemals zulassen, dass Scharlatanerie und Falschbehauptungen die Oberhand gewinnen. Das Gute an einer solchen Institution ist, dass diese selbst darauf Acht gibt, dass die Quellen sauber und echt sind. Denn es geht darum, die Menschen zu informieren. Und das muss wahrhaftig sein. Die Rede ist von Rivva.
Warum geht es um den Nachrichtenfluss?
Wer sich das Wort „Nachrichtenfluss“ übersetzt, und zwar wortwörtlich, kommt bei „News“ für Nachrichten und „River“ für Fluss raus. Wenn wir letzteres verfremden, ist der Weg zu „Rivva“ nicht weit. Das Ganze geht wohl auf den Erfinder des Begriffs „Podcast“, Doc Searls zurück, der mal gesagt haben soll „News is a river“ (Nachrichten sind ein Fluss). Betrieben und programmiert wird Rivva von Frank Westphal. Seit dem Leistungsschutzrecht für Presseverlage bestehen die Quellen größtenteils aus Blogs.
Wie Rivva funktioniert, seht ihr hier am Beispiel. Irgendwer zettelt irgendein Thema an, auf das sich andere beziehen können. So kann sich jeder nutzende Mensch ein Bild zu einem speziellen Thema machen. Sind wir doch mal so ehrlich, dass so etwas mit den heutigen Suchmaschinen und ihren Algorithmen eben nicht mehr möglich ist. Der Aggregator folgt Strömungen und Debatten und macht unter Umständen echt brennende Themen sichtbar.
Und weil sich das immer wieder ändert, mäandert eben der Nachrichtenfluss endlos vor sich hin durch die Weiten des Internet. Und so wird Rivva immer wichtiger als Besucherquelle für Blogs. Ich meine, wenn schon „die echten Nachrichten“ nach wie vor keine Blogs als Quelle angeben (Quelle: Internet) und Suchmaschinen immer schlechter funktionieren, muss es doch etwas geben, das da Ordnung hinein bringt. Sowohl für Schreiberlinge, als auch für Leser.
Fünfhundert und steigend
Dem Nachrichtenfluss ist es sicherlich förderlich, wenn dieser immer Material findet, dass er transportieren kann. Sprich: Wenn Blogs still sind, kann so ein Aggregator auch nicht viel anzeigen. Seitdem ich im Mai 2024 Matomo bei mir als Analysewerkzeug neu installieren musste, habe ich etwa 550 Zugriffe von Rivva her gehabt, aber 430 davon allein seit Januar diesen Jahres. Das heißt doch, dass der Aggregator auch von anderen genutzt wird, die dann darüber auch mal zu mir schauen.
Es sind zwar nach wie vor keine 2% aller Zugriffe. Aber wer weiß, vielleicht kommt da mit der Zeit noch mehr zusammen. Klar ist, dass es damit zusammenhängt, wie viel der Nachrichtenfluss zu transportieren hat. Gelegentlich komme ich halt dort vor. Und als Informationsquelle für mich halte ich Rivva auch für unschätzbar wichtig. Deshalb habe ich mal etwas gespendet. Damit bin ich nicht allein. Der Horst sieht das genauso. Und sein Artikel war der Auslöser für diesen hier. Gefunden habe ich den bei Rivva.
Ich habe ja letztens noch gesagt, dass mir Rivva nichts sagt. Nach Deinen Erklärungen und weiteren Artikeln darüber finde ich es inzwischen ein sehr spannende Sache.
Ja, aber ich war ja der Meinung, dass man sich da eintragen muss. Das scheint aber nicht zu stimmen. Rivva sucht sich das wie jeder News Aggregator zusammen.